Coney Hatch

Glück im Unglück hatte der insbesondere durch Coney Hatch bekannte Musiker Carl Dixon. Der Kanadier war in einen schweren Autounfall verwickelt, bei dem er sich Brüche und Gesichtsverletzungen zuzog. Unterdessen ist er auf dem Weg der Besserung.

 
Dokumentationen mit Biß!

Das britische Label Chrome Dreams veröffentlicht mal wieder einige neue Scheiben, die Fans der jeweiligen Künstler interessieren dürften. So gibt es von Queen sowie dem „Boss“ Bruce Springsteen jeweils eine CD/DVD Kombi-Packung („The Document“) zu erwerben. Auf beiden Veröffentlichungen befinden sich auf der Audio-CD etwa 60 Minuten Interviewmaterial mit den Musikern und auf der DVD eine ebenso lange, englischsprachige Dokumentation über den Werdegang der Stars. Bei Queen kommt hierbei natürlich auch deren verstorbener Frontman Freddie Mercury in Ton und Bild zu Wort.
Ebenfalls zu einem Interview/Doku-Doppelpack („The Lowdown“), allerdings in reiner Audio-Form, kann der Fan in den Fällen von Radiohead und Joy Division greifen. Bei Joy Division wird hier, ebenfalls in englischer Sprache, der Werdegang der Band sowie der Weg zu New Order nach dem Suizid von Ian Curtis aufgezeigt. Die Mitglieder erzählen dabei Spannendes aus den frühen Jahren. Bei Radiohead ist es ähnlich, doch Gott sei Dank mußte die englische Rock-Band noch keinen todesbedingten Ausfall verkraften. Bei ihnen wird die zweite CD  ihrem charismatischen Sänger Thom Yorke gewidmet. Bei allen genannten Produkten sind  aufwendige Booklets mit seltenen Fotos, bei Radiohead und JD noch zusätzlich 2 Poster mit im Paket enthalten. Dieses Fanfutter kann für besonders Hungrige nur empfohlen werden.



 
Mark Ford

Die Seiten gewechselt hat Marc Ford. Der frühere Gitarrist von Burning Tree und The Black Crowes ist derzeit als Produzent tätig und widmet sich dem aktuellem Streich „Grace & Melody“ der Southern-Rokcer Stepwater Band. Die Veröffentlichung ist für den Herbst anvisiert.

 

Velvet Revolver

Kindergarten-Theater bei Velvet Revolver: Scott Weiland und seine ehemaligen Mitstreiter tauschen Nettigkeiten übers Internet aus. Am 1. April trennte sich die Truppe von Weiland, der im Sommer mit den reaktivierten Stone Temple Pilots wieder aktiv sein möchte. Die Zeit bis dahin überbrückt man dadurch, daß Slash und Co sowie Weiland sich gegenseitig die Schuld für den Split in die Schuhe schieben.

 
Saga

Es war ja klar, daß Saga nach dem Ausstieg von Michael Sadler nicht die Segel streichen würden. Der durch Final Frontier bekannte Melodic Rocker Rob Moratti ist der neue Frontmann.

 
Boston  

Mastermind Tom Scholz braucht für Boston-Platten ja immer eine halbe Ewigkeit. Zumindest für einige Touraktivitäten in den USA hat er jetzt Zeit. Mit Shouter Fran Cosmo hat er sich ja verkracht, nachdem dieser es sich erlaubt hatte, quasi unter dem Boston-Logo in den Staaten einige Gigs absolvieren zu wollen. Brad Delp schaut dem Treiben vom Rockhimmel zu, weil er sich 2007 leider das Leben genommen hat. Nun sind als neue Boston-Shouter der durch die Christen-Rocker Stryper bekannte Sänger Michael Sweet sowie ein gewisser Tommy DeCarlo bekannt gegeben worden, der für seine Versionen von Boston-Songs im Internet für Furore sorgte.

 
Krokus

Die Krokusse blühen scheinbar wieder besonders heftig in der Schweiz. Marc Storace (Vocals), Fernando von Arb (Gitarre) sowie Chris von Rohr (Baß) sind wieder gemeinsam aktiv. Mit dabei auch Drummer Freddy Steady, der die Sticks zu den besten Scheiben der Eidgenossen wie „Metal Rende-vouz“ oder „Hardware“ wirbelte. Schauen wir mal, wie lange die neue Liebe blühen wird, haben sich einige der Protagonisten in den Jahren zuvor doch heftig beharkt.

 
Bad Company

Unvergessen sind Bad Company. Während Ex-Shouter Paul Rodgers mit Queen gemeinsame Sache macht, ist Gitarrist Mick Ralphs mit anderen Musikern derzeit dabei, das Kapitel fortzuschreiben. Bekanntester Mitstreiter ist wohl Sänger Robert Hart, ein sehr unterschätzter Frontmann, der für Bad Company zwischen 1995 und 1999 aktiv gewesen ist und dabei die verkannten Longplayer „Company Of Strangers“ sowie „Stories Told & Untold“ einspielte. Da derzeit noch nicht alle rechtlichen Fragen mit Paul Rodgers geklärt sind, ob man den Namen Bad Company nutzen darf, agiert die Truppe derzeit unter X-Com. Vielleicht stößt demnächst auch noch Bad Company-Drummer Simon Kirke zu den Jungs dazu. Eine Platte ist für irgendwann in 2008 anvisiert.

 
Ripper Owens  

Erst trat er einen schweren Job als Rob Halford-Nachfolger bei Judas Priest an, dann wechselte Tim „Ripper“ Owens zu Iced Earth. Nachdem ihm dort nun die Kündigung überreicht wurde, hat Gitarrero Yngwie Malsteen zugegriffen und Owens als Sänger verpflichtet.

 




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