„Good To Be Bad“ ist an und für sich das erste richtige Whitesnake-Album seit „Slip Of The Tongue”. Klar gab es in der Zwischenzeit das melancholische „Restless Heart”, was allerdings mehr ein David Coverdale-Soloalbum war. Seit dem stürmischen Bandcomeback mit Doug Aldrich und Reb Beach als neuem Gitarrentraumduo, läuft es für die Band allerdings wieder richtig gut. Immer größere Venues, immer höhere Positionen bei Festivals. Und nun „Good To Be Bad“. Ein bärenstarkes, gutgelauntes, neues Whitesnake-Werk, das die vier neuen Kompositionen auf der vor zwei Jahren veröffentlichten Kompilation „Live...In The Shadow Of The Blues“ einfach mal so wegbläst und geradezu übersprudelt vor guten Riffs, interessanten Texten und mitreißenden Hooklines. Und nicht zuletzt natürlich einer Menge guter Laune. Wenn man es so will, ist „Good To Be Bad“ ein Albumpendant zu der hervorragenden Live-DVD „Live...In The Still Of The Night”, die an dem zweiten Leben der Band nicht unschuldig war. Und die inzwischen in Deutschland gar mit einer Goldauszeichnung bedacht worden ist.
David Coverdale ist Wochen vor der Albumveröffentlichung bestens gelaunt. Und er freut sich wiederum auf einen Sommer in Europa.
„Mein Konzertagent Rod bucht Whitesnake wie ein Wahnsinniger und es kommen täglich neue Konzerte rein. Wir werden auf vielen Festivals spielen, zwischendurch auch eigene Konzerte und dann gibt es natürlich auch die gemeinsame Tournee mit Def Leppard in Großbritannien. Dort werden wir in den größten Hallen spielen und die Nachfrage ist unglaublich. Ich bin mit Joe Elliott eh sehr gut befreundet und wir schicken uns jeden Tag E-Mails. Wir wußten beide, daß diese Kombination gut funktionieren wird. Aber so gut? Die Tournee wird hoffentlich auch noch auf andere Länder und womöglich auch auf andere Kontinente ausgedehnt. Man muß sich in der heutigen Zeit eben etwas einfallen lassen… Wieso sollte man noch einmal zu Whitesnake gehen? Man hat uns doch vor nicht allzu langer Zeit gesehen. Weil wir jetzt mit Def Leppard zusammen kommen. Und nicht zuletzt mit einem neuen Album.“
Text: Nikolas Krofta

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